Hirschberg-Runde von den Hirschbergliften

Hirschberg-Rundtour von den Hirschbergliften: 13 km, 900 Hm, mittelschwer. Grandioses Gipfelpanorama und urige Einkehr. Jetzt entdecken!

Kategorie
Wandern
Schwierigkeit
Mittel
Distanz
13 km
Dauer
6 Std 30 Min

Die Runde auf den Hirschberg ist ein echter Klassiker in den Tegernseer Bergen. Wir starten am Parkplatz Hirschberglifte und nehmen den direkten Aufstieg über die Skipiste – ja, die hat’s in sich. 45 Minuten geht’s steil bergauf, da kommst du ordentlich ins Schwitzen. Dafür wirst du später mit atemberaubenden Aussichten belohnt.

Aufstieg: Skipiste, Forstweg und wurzeliger Pfad

Nach der Skiabfahrt wechselt der Weg auf einen breiten Forstweg. Gemütlicher schlängelt er sich durch den Wald und bringt dich zur Weidbergalm. Diese ist unbewirtschaftet. Man kann noch weiter zur bewirteten Rauheckalm gehen. Wir entscheiden uns aber direkt an der Alm links über die Weide zu gehen. Hier folgt man einem mal mehr, mal weniger gut erkennbaren Trampelpfad. Danach wird es wieder wilder: Am Waldrand verlässt man die umzäunte Weide wieder. Ab hier zieht sich ein schmaler, wurzeliger Pfad den Hang hinauf – nie ausgesetzt, aber stellenweise durchaus steil. Sobald du die Latschen erreichst, sind es nur noch wenige Minuten bis zum Gipfelkreuz. Oben erwartet dich eine grandioses 360°-Panorama.

Gipfelmoment: Hirschberg und Kratzer

Vom Hauptgipfel (1670 m) siehst du den Tegernsee im Osten, im Süden reihen sich Wallberg, Setzberg, Blauberge und Guffert auf. Drehst du dich weiter, erblickst du die Lenggrieser Berge und an klaren Tagen die Zugspitze. Der Gipfel ist grasig. Direkt am Kreuz findet sich eine rundumlaufende Bank, weiter hinten gibt es ein paar gemütliche Steine – ideal zum Verweilen. Der Vorgipfel Kratzer (1545 m) mit seinem neuen Gipfelkreuz ist ein schöner Abstecher, entweder auf dem Weg von oder zum Hirschberghaus.

Abstieg: Hirschberghaus

Vom Hirschberg geht es hinab zum Hirschberghaus – wir haben es selbst noch nicht getestet, daher empfehlen wir es nicht aktiv, aber ein erster Eindruck ist nett. Der weitläufige Abstieg führt über Forststraßen und kurze Steigpassagen. Vom Kratzer bzw. Hirschberghaus führt ein renovierter Schottersteig zur Talstation der Materialseilbahn. Ab hier kann man entweder auf dem Forstweg ins Tal. Schöner ist es direkt nach der Talstation den kleinen Steig (rechts ab) zu nehmen. Verpasst du ihn, bleib einfach auf der Forststraße, das ist auch völlig in Ordnung.

Tipps für die Tour

Die Route ist an sonnigen Wochenenden stark frequentiert – die frühen Vögel haben den schönsten Gipfel. Bike & Hike ist bis zur Lastenseilbahn möglich, danach besser zu Fuß. Viel Sonne auf dem Aufstieg, also Sonnenschutz und genug Wasser einpacken. Die Tour ist ganzjährig machbar, im Winter aber nur mit Grödel und Erfahrung.

Ausrüstung
Festes Bergschuhwerk, ausreichend Wasser, Sonnenschutz. Im Winter Grödel empfohlen.
Beste Jahreszeit
Mai bis Oktober (Hauptsaison), ganzjährig bei guten Verhältnissen möglich.
Barrierefreiheit
Die Wege sind großteils gut begehbar, aber teilweise steil und wurzelig. Für Kinderwagen und ungeübte Wanderer nicht geeignet.
Anreise & Logistik
Parken am gebührenpflichtigen Parkplatz Hirschberglifte (Tagesticket 10 €, Stand 2026) oder Anreise mit Bus 9556/9559/9554 bis Hirschbergweg. Start am frühen Morgen empfohlen, um Parkplatz und leeren Gipfel zu sichern.

Geeignet für: Hunde, trittsichere Kinder

Zu beachten: An sonnigen Wochenenden stark überlaufen, Gipfel kann sehr voll sein., Der erste Aufstieg auf der Skipiste ist sehr steil und der Sonne ausgesetzt – hitzebedingte Erschöpfung möglich., Der Abstieg über die Skiabfahrt (südlich) ist gelenkbelastend., Bei Nässe und Laub sind die wurzeligen Passagen rutschig., Im Winter Schneelage prüfen, teilweise künstliche Beschneiung, die den Weg blockieren kann.

Zur Übersicht auf BrowniesToGo →