Laber

Aussichtspunkt Laber bei Oberammergau: Panoramaterrasse an der Bergstation, weite Sicht auf Alpenvorland, Estergebirge, Wetterstein und Zugspitzregion.

Kategorie
Aussichtspunkt
Adresse
Laber, 82487 Oberammergau

💡 Wer früh dran ist, hat den Gipfel fast für sich.

Der Laber über Oberammergau ist ein Aussichtsberg mit einer Besonderheit: Der höchste Punkt, der Laber-Hauptgipfel, liegt im Wald und bietet kaum Aussicht. Die große Bühne befindet sich etwas westlich davon — direkt an der Bergstation der nostalgischen Laber-Bergbahn. Hier öffnet sich ein Panorama, das zu den schönsten der Ammergauer Alpen zählt.

Ein Balkon über dem Alpenvorland

Vom Bereich der Bergstation blickt man wie von einem Balkon ins Alpenvorland. Bei guter Wetterlage reicht die Sicht weit nach Norden bis über München hinaus. Zahlreiche Seen sind zu erkennen, im Westen reihen sich die Ammergauer Alpen, im Osten und Süden das Estergebirge mit Wank, Fricken und Krottenkopf sowie das Wettersteingebirge. Die Bergkulisse wirkt an klaren Tagen fast greifbar.

Der Laber liegt am nördlichen Alpenrand, rund 60 Kilometer südlich von München, und ist der Hausberg der Oberammergauer. Das Massiv wird im Osten durch das Loisachtal begrenzt, im Westen fällt es ins Tal der Ammer ab, im Süden verbindet der Ettaler Sattel den Laber mit der Notkarspitze. Diese Lage macht den Blick so vielfältig: Vorland, Seen und die Hochgipfel der Nachbargruppen in einem Rundumblick.

Die Laberei — Panorama mit Kaffeetasse

Direkt an der Bergstation laden das Bergrestaurant und die Aussichtsterrasse zum Bleiben ein. Wer mit der nostalgischen Laber-Bergbahn herauffährt, steigt praktisch in die Aussicht hinein. Die Terrasse mit Holztischen bietet sich für eine Pause an, und der Kaffee schmeckt hier oben nach den Mühen des Aufstiegs gleich doppelt so gut. Auch bayerische Küche und warme Gerichte gibt es in der Berggaststätte.

Zu Fuß zum Aussichtsbalkon

Wer sich den Laber erwandern möchte, hat mehrere Varianten. Die gemütliche und familienfreundliche Route führt über die Soila Alm und den Laberjoch. Wer es alpin mag, steigt über die Schartenköpfe auf — diese Variante ist nur für geübte Wanderer geeignet. Oben angekommen, ist die Anstrengung schnell vergessen: Das Panorama entschädigt für alles.

Unser Tipp: Der frühe Morgen oder der späte Nachmittag sind die schönsten Zeiten. Dann ist das Licht weich, die Terrasse oft noch ruhig, und an klaren Herbsttagen wirkt die Fernsicht besonders eindrücklich.

Beste Besuchszeit
Morgens oder am späten Nachmittag; an klaren Herbsttagen ist die Fernsicht besonders eindrücklich.
Eignung
Mit der Laber-Bergbahn ist der Aussichtsbereich an der Bergstation bequem erreichbar. Der Fußweg über die Schartenköpfe ist nur für geübte Wanderer geeignet, über die Soila Alm geht es familienfreundlicher.
Insider-Tipp
Wer früh dran ist, hat den Gipfel fast für sich.

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